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(829 Byte) Kids - neurologische Erkrankungen bei Kindern / Kinder-Neurologie für Eltern
  • Beschrieben werden hier die wichtigsten neurologischen Erkrankungen des Kindes- und Jugendalters (alle bis zum 18. Lebensjahr werden auf dieser Seite "Kinder" genannt). Dies wird ergänzt durch kommentierte Links zu diesen Krankheitsbildern der Kinder-Neurologie bzw. Neuro-Pädiatrie - manche Links erscheinen im Text, andere im Anhang des jeweiligen Kapitels (D = Deutsch, E = Englisch, bisweilen bieten amerikanische Homepages Teile in Spanisch an).
  • Die Informationen sind in erster Linie für die Eltern der Kinder gedacht - für die Väter genauso wie für die Mütter! In der Kinder-Neurologie spielt oft - unabhängig von der zugrunde liegenden Erkrankung - die Frage nach einer möglichen Entwicklungsverzögerung und deren Prognose eine bedeutsame Rolle. Diese kann sich auf Teilbereiche beziehen (z.B. Motorik oder Sprache) oder sie ist allgemein und eine verzögerte geistige Entwicklung ist mit eingeschlossen. So wichtig dann manchmal eine zweite ärztliche Meinung ist, die Eltern sollten sich darüber im Klaren sein, dass es ihrem Kind nicht hilft, aus schlechten Nachrichten gute zu machen. Es kommt auf einen durchaus hoffnungsvollen und pragmatischen Umgang mit der Krankheit des eigenen Kindes an.
  • Manches ist in der Neurologie des Kindesalters anders als bei Erwachsenen (weil die jeweilige Krankheitsursache auf ein sich noch entwickelndes Nervensystem trifft), so spielen bei Kindern Schädigungen peripherer Nerven oder Schlaganfälle kaum eine Rolle, genetische Störungen mit oder ohne Stoffwechselkrankheit nehmen einen zentraleren Platz ein. Leider sind Wirkung und Nebenwirkung von Medikamenten bei Kindern fast immer viel weniger erprobt als bei Erwachsenen.
  • Die Kinder selbst können - sofern sie schon Englisch verstehen - bei Erik H. Chudler nachsehen und -lesen, auf seinen schier unerschöpflichen und interessant gemachten Seiten (Neuroscience for Kids) finden sich z.B. Abhandlungen über "Lachen und das Gehirn" oder das Gähnen genauso wie Fakten über neurologische Krankheiten und Medikamente.
  • In acht Rubriken werden hier zunächst zwei wichtige Symptomgruppen abgehandelt: Kopfschmerzen (als häufigstes kinderneurologisches Symptom) und Lähmungserscheinungen. Kindliche Bewegungsstörungen werden von Laien meist gar nicht der Neurologie zugeordnet, Muskelkrankheiten sind sehr selten, Epilepsien deutlich häufiger. Mit den Hirntumoren wird die Neurologie im engeren Sinne abgeschlossen, die recht häufige Aufmerksamkeits-Defizit-Störung und der seltene Autismus werden in Deutschland der Kinder- und Jugendpsychiatrie zugerechnet.
  • Ein Teil der hier erwähnten Erkrankungen hat eine absolut günstige Prognose (z.B. Migräne, essentieller Tremor oder bestimmte Epilepsien), andere Störungen bringen unabhängig von ihrer medizinischen Prognose soziale Beeinträchtigungen und/oder Entwicklungsverzögerungen mit sich. Die Vielzahl der schon im Vorschulalter relevanten Erkrankungen mit einer geistigen Entwicklungsstörung mit genetischer, stoffwechselbedingter, anderer oder unbekannter Ursache kann hier aus Platzgründen nicht beschrieben werden (siehe dazu auch ganz unten die ergänzende Linkliste).
 

 

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