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Kopfschmerzgesellschaft,
die sich v.a. an die Eltern wendet, ist von deren
Homepage herunterladbar: www.dmkg.de. Sie informiert
über die verschiedenen Kopfschmerzformen (Ursachen,
Diagnostik, Therapie, Ernährung) und schließt mit Tipps
für die Eltern und Fragebögen für Kinder und Eltern
ab.
Dystonien,
Spastizität, Tremor, Ataxie
etc. liefert in englischer Sprache Kidsmove:
www.kidsmove.org, eine freundlich
aufgemachte und informative Homepage - hier findet man
praktisch alles zu diesem Thema.
Muskeldystrophien
und spinalen Muskelatrophien: www.dgm.org.
eine medizinische
Diagnose. Von einer Epilepsie spricht
man, wenn sich bestimmte Anfälle ohne besondere
Provokation wiederholen, ansonsten sind es Gelegenheitsanfälle.
Die Anfallstypen sind vielfältig,
beispielsweise Absencen (kurze
Abwesenheitszustände für meist nur Sekunden), myoklonische
Anfälle (heftige Zuckungen im
Schulter-Arm-Bereich ohne Sturz) oder generalisierte
tonisch-klonische Anfälle mit Bewusstlosigkeit
und Sturz (so genannter Grand-mal-Anfall, das ist der
"große Krampfanfall", der Laien meist bekannt
ist).
Eltern vor den
insgesamt doch seltenen Hirntumoren sicher nicht
angebracht, andererseits stellen Tumoren des Gehirns die
zweithäufigste Tumorgruppe in diesem Alter dar (ca. 1
Kind von 2500). Ein Neurologe wird meist
bei der Abgrenzung von Migräne (hierbei
Kopfschmerz-Attacken!) und Spannungskopfschmerz
einerseits von Kopfschmerzen bei sonstigen und
u.U. ernsten Hirnerkrankungen andererseits
helfen können. Ein Kopfschmerz kann natürlich
Erstsymptom eines Hirntumors eines
Kindes sein (aber nur in ca. 35%!), weil durch diesen der
Druck innerhalb des Schädels steigt. Dieser erhöhte
Hirndruck ruft typischerweise noch andere
Beschwerden hervor, z.B. Übelkeit und Erbrechen,
Doppeltsehen und psychische Veränderungen. Auch
Gleichgewichtsstörungen und epileptische Anfälle sind
zumindest verdächtige Begleitsymptome eines
Kopfschmerzes - länger anhaltende zusätzliche
Symptome sollten bei einem Kopfschmerz-Kind immer eine
neurologische Untersuchung nach sich ziehen. Ist ein
Hirntumor bei einem Kind durch radiologische Verfahren
(Computer- oder Kernspintomographie) definitiv
diagnostiziert, müssen die richtigen therapeutischen
Schritte eingeleitet werden, Eltern können sich
z.B. informieren auf der Homepage der American
Brain Tumor Association: www.abta.org/kids (sehr
umfangreich, auch Tipps für den Umgang mit der Krankheit
im Alltag). Für Kinder stehen je nach Gut- oder
Bösartigkeit des Tumors dieselben Therapieverfahren
zur Verfügung wie bei Erwachsenen (Operation,
Bestrahlung, Chemotherapie) - wobei die
Operationsmöglichkeiten von Hirntumoren immer auch von
deren Lage im Gehirn und der Funktion des betroffenen
Hirngebietes abhängen, damit durch die Operation selbst
möglichst keine Sprachstörungen oder schwere Lähmungen
verursacht werden.
Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung,
ADS dementsprechend Aufmerksamkeits-Defizit-Störung
(oder Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom),
die mit oder ohne Hyperaktivität auftreten kann.
Manchmal wird auch von einem hyperkinetischen Syndrom
gesprochen ("Zappelphilipp"). Sehr in der
Diskussion und umstritten ist bekanntlich die
medikamentöse Behandlung mit Methylphenidat,
dessen Verbrauch in Deutschland in den letzten zehn
Jahren auf mehr als das 20fache angestiegen ist! Die
einen sind der Meinung, dass das Medikament ursächlich
greift und einen gestörten Hirnstoffwechsel
normalisiert - die anderen vertreten die Auffassung, dass
zunächst alle "sanften
Therapiemethoden" ausgeschöpft werden
müssen. Leider sind - vor allem für Laien -
wissenschaftlich fundierte Fakten und eher
weltanschaulich motivierte Äußerungen nicht immer klar
auseinander zuhalten. Wie dem auch sei, Eltern können
sich informieren (und sollten sich auch informieren!)
bei: www.ag-adhs.de (z.B. "Was
stimmt denn nun?", Antworten auf häufige Fragen,
Bücher) oder www.adhs.ch (sehr umfassend,
z.B. Diagnostik & Therapie, "News").
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